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Zwangsarbeit

Reichstautobahn mit zwei KdF-Wagen, 30. Januar 1943 (Foto: Bundesarchiv Bild 146-1979-025-30A)

Seit dem 9. Oktober 1991 erinnert die Volkswagen AG (VW) mit einem Gedenkstein auf dem Gelände des Volkswagenwerkes an "Tausende von Zwangsarbeitern und Zwangsarbeiterinnen, die als rassisch und politisch Verfolgte, als Kriegsgefangene und aus dem vom Dritten Reich besetzten Ländern Europas Deportierte im Volkswagenwerk für die Rüstungsanstrengungen und den Krieg eines verbrecherischen Systems gelitten haben" (Inschrift der Gedenktafel). Acht Jahre später errichtete Europas größter Autobauer eine Dauerausstellung, um die Erinnerung an das dunkelste Kapitel seiner Geschichte wach zu halten.

Von: 
Etienne Schinkel und Constanze Schlüter
Jahrestagung 2011 des Arbeitskreises Militärgeschichte e.V.
AKM-Jahrestagung Zwangsarbeit Freudenstadt 2011

Die diesjährige Jahrestagung des Arbeitskreises Militärgeschichte (AKM) war dem transglobalen und epochenübergreifenden Zusammenhang von Zwangsarbeit und Krieg gewidmet. Das Thema "Zwangsarbeit" knüpft an aktuelle Debatten im Zusammenhang mit Entschädigungsansprüchen der letzten überlebenden ZwangsarbeiterInnen des 2. Weltkriegs an, die sich auch in einer Vielzahl von Ausstellungen und Einrichtung von Gedenkstätten manifestiert. Daher widmete sich ein Teil der Tagung ausschließlich der Erinnerungspolitik nach dem Zweiten Weltkrieg.

Von: 
Richard Bussmann

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