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19. Jahrhundert

Die militärische Debatte über den Krieg der Zukunft 1880-1914
Cover Förster, Vor dem Sprung ins Dunkle
Binnen weniger Wochen scheiterten im Spätsommer 1914 die Operationspläne nahezu aller Kriegsparteien. Anders als geplant, hatten ihre Offensiven nicht mit einem raschen Sieg, sondern im Patt des Stellungskrieges geendet. In der Folge ist immer wieder die Frage aufgeworfen worden, wie es dazu kommen konnte. Hatten die europäischen Militärs die Zeichen der Zeit nicht erkannt? Wie hatten sie sich einen zukünftigen Krieg vorgestellt? Ein neuer Sammelband gibt Antwort.
Von: 
Christian Th. Müller
Southern Africa and Northern America in the second half of the 19th Century
Kanadischer Stich (Henri Julien, 1876) zu den Unterschieden der amerikanisch-kanadischen "Indianerpolitik", welcher die Bedeutung von Feuerwaffen verdeutlicht
In the 19th century, cross-border arms trade was part of the daily life at the imperial periphery. It was perceived as an essential problem by imperial powers and as vital for preserving their own economy and autonomy by the indigenous population. Borderlands were ideal for arms trade because of their function as intercultural contact zones, their disputed status and their porousness.
Von: 
Yves Schmitz
Annäherungen an das Simulationsspiel
Panzer General (SSI Mindscape, 1994)
Krieg und Spiel stehen in einem besonderen Verhältnis zueinander, und das nicht erst, seitdem Computerspiele Nachbildungen fiktiver und realer Schlachten von der Antike bis in die Gegenwart in unsere Wohnzimmer holen. Heute stellt sich vielmehr die Frage, ob diese Kriegsspiele, insbesondere solche, die im engeren Sinne als Simulationsspiele zu verstehen sind, nicht bereits solch einen Grad an Realitätsnähe erreicht haben, dass sie der Realität vorgreifen, statt sie ab- und nachbildend zu begleiten?
Von: 
Josef Köstlbauer
Deutsches Historisches Museum (DHM) Berlin – Sonderpräsentation in der Dauerausstellung. 30. Juni – 31. Dezember 2016
Gemaelde von Georg Bleibtreu - Die Schlacht von Koeniggraetz

Nur sehr leise und für die Nicht-Historiker leicht zu überhören, ging am 3. Juli 2016 der 150. Jahrestag der Schlacht von Königgrätz (1866), dem Wendepunkt im sogenannten Deutschen Krieg, vonstatten.

Von: 
Julia Gasser
Kolonialkriege waren im Deutschen Kaiserreich ein politisch brisantes Thema. Der Essay geht der Frage nach, wie sie in der wichtigsten Lektürequelle für Jugendliche, den Schulbüchern, dargestellt wurden.
Von: 
Andreas Weiß

Dörr, Nikolas, Dr.

Kalter Krieg, Geschichte der Außen- und Sicherheitspolitik, Historische Friedens- und Konfliktforschung.

1700 bis 1945
Cover Gahlen et. al. Geheime Netzwerke
Der Aufsatzband ist das Ergebnis einer internationalen Tagung am 4. und 5. Oktober 2012 in Bern, welche die geheimen Netzwerke im Militär gezielt in den Fokus nahm sowie deren Bedeutung und Einfluss aus sozial- und kulturgeschichtlicher Sicht hinterfragte. Untersucht wurde der Zeitraum zwischen 1700 und 1945, eine Zeit in der sich sowohl der moderne Staat als auchGeheimbünde und andere verschwörerische Gruppierungen entwickelten.
Von: 
Christoph Bartz-Hisgen

Ahrens-Wimmer, Daniela, M.A.

Spannungsfeld Militär - Gesellschaft - Politik, Kriegsgefangenschaft, Deutsch-Französischer Krieg 1870/71, Bundeswehr (v.a. Auslandseinsätze)

Gedanken zum Umgang mit der Geschichte
Stig Förster in Mongolen-Outfit
Beim folgenden Text handelt es sich um die Abschiedsvorlesung, die ich am 20. Mai 2016 an der Universität Bern gehalten habe. Bis auf kleinere Korrekturen ist der Text unverändert. Im Hinblick auf wörtliche Zitate und unmittelbar erwähnte Schriften habe ich jedoch Anmerkungen hinzugefügt.
Von: 
Stig Förster
Der politisch-militärische Zukunftsroman „1906 – Der Zusammenbruch der Alten Welt“
Das Bild zeigt das Titelbild von „1906“ aus der Feder des Berliner Marinemalers und Illustrators Georg Martin
Im ersten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts lag Krieg in der Luft. Immer wieder drohten wirtschaftliche, politische und militärische Auseinandersetzungen zwischen den europäischen Großmächten zu eskalieren. Die Ängste und Hoffnungen der Zeitgenossen fanden Niederschlag in einer großen Zahl von Zukunftskriegsromanen. „1906 -- Der Zusammenbruch der alten Welt" war einer der erfolgreichsten Titel dieser Gattung. [Die diesem Aufsatz zugrunde liegende Abschlussarbeit wurde 2015 vom Arbeitskreis Militärgeschichte e.V. mit dem Wilhelm-Deist-Preis ausgezeichnet. - Red.]
Von: 
Stefan Noack

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