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Der französische Staatspräsident positioniert sich zum Weltkriegsgedenken 2014

Rede von François Hollande am 7. November 2013 in Paris

Die Grundzüge des offiziellen Gedenkens an den Beginn des Ersten Weltkrieges waren bereits 2012 unter Hollandes konservativem Vorgänger, Nicolas Sarkozy, entworfen worden. Hollande hat nun in seiner Rede neue Akzente mit Bezug auf die deutsch-französische Aussöhnung und das europäische Projekt gesetzt.

Als Ecksteine des Centenaires nannte Hollande den Nationalfeiertag am 14. Juli, den Empfang von Bundespräsident Joachim Gauck in Paris am 4. August, die Feierlichkeiten zur Erinnerung an die Schlacht an der Marne Anfang September sowie die Einweihung eines Denkmals auf der Lorettohöhe am 11. November 2014.

Nachdem auch der britische Premierminister David Cameron die Position seiner Regierung und die offiziellen britischen Aktivitäten zum Erinnerungsjahr 2014 bereits am 11. November des vergangenen Jahres in einer Rede formuliert hat, steht nun eine entsprechende Stellungnahme der Bundesregierung noch aus. Ein nationales und auch mit einem entsprechenden Budget ausgestattetes Programm scheint nicht geplant zu sein. Dass sich der Beginn des Ersten Weltkrieges im kommenden Jahr zum hundertsten Mal jährt, ist in Berlin nach Recherchen des Portals Militärgeschichte aber bekannt.

Markus Pöhlmann

Zitierempfehlung

Der französische Staatspräsident positioniert sich zum Weltkriegsgedenken 2014. Rede von François Hollande am 7. November 2013 in Paris, in: Portal Militärgeschichte, 13. November 2013, URL: http://portal-militaergeschichte.de/node/655. (Bitte fügen Sie in Klammern das Datum des letzten Aufrufs dieser Seite hinzu.)

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